der dichter. begnadet.

es sauft der dichter petroleum,
er raucht stangen von dynamit,
zum frühstück speist er stacheldraht,
zu mittag nägel in rum,
und weil er nachmittags hunger hat,
bruchglas in scheibenkitt.
er sieht sich nach putzbenzin um.

am abend steht der dichter in flammen,
das blut quillt zum kragen heraus.
er wütet stürmisch, es bebt das haus,
er schlägt seinen schreibtisch zusammen.
da kommen plötzlich gedichte heraus.
so süß und so tief und so weltbewegend,
das dringt in jede weltengegend.
danach bricht der dichter zusammen.

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